Freitag, 28. Oktober 2016

Die wundervolle Welt der Kochbücher...

Wenn ich eine Sucht habe, dann sind das Bücher. Es könnte ja wirklich etwas Schlimmeres sein. Aber zum grossen Leidwesen vom Signore bevorzuge ich Bücher in physischer Form. Auch wenn ich das E-Reader Konzept ganz in Ordnung finde, geht für mich nichts über das Gefühl ein frisch gedrucktes Buch in den Händen zu halten. So habe ich mich auch riesig gefreut, als kürzlich zwei neue Kochbuchtrouvaillen bei mir angekommen sind, die meine Büchersammlung erweitert und mich sehr glücklich gemacht haben. Denn auch wenn die Welt der Bücher unendlich gross ist, führen schlussendlich viele Wege wieder nach Rom oder zumindest nach Italien.
Den Autor des ersten Buches, das ich Euch heute vorstellen will, habe ich in Italien kennen gelernt und zwar während seiner Zeit als Mitglied der Schweizer Garde im Vatikan. Ich traf mich mit David Geisser zu einem Interview über das Kochbuch, welches er über die Garde geschrieben hatte (hier habe ich Euch davon erzählt). Ich erinnere mich noch gut, wie er nebst seinem Dienst, den er ganz normal verrichtete, Medienleute aus aller Welt empfing und geduldig Auskunft gab. Vor mir war gerade ein amerikanisches Fernsehteam bei ihm und danach folgte BBC. Umso mehr hat es mich beeindruckt, wie entspannt und begeistert dieser junge Mann von seiner grossen Leidenschaft dem Kochen erzählte. 

Als nun sein neustes Buch erschien, war für mich daher auch sofort klar, dass ich es haben muss. In diesem Buch zeigt David Geisser sich als Privatperson und als Mensch, der das Zusammensein mit seinen Freunden im Garten in seinem Heimatort Wetzikon geniesst.  So passt auch der Titel "Apéro Riche - Kleine Häppchen erhalten die Freundschaft" perfekt zu diesem Buch. Ich habe Euch ja bereits hier einmal berichtet, dass ich die Aperitivo Kultur der Italiener liebe. Und es scheint, dass diese Erfahrung in Italien auch in David Geissers Buch eingeflossen ist. Er hat eine bunte Auswahl leckerer Apéro-Rezepte zusammengetragen und überrascht auch mit etwas ausgefalleneren Ideen. Ich war nach der Lektüre jedenfalls sehr inspiriert und würde gerne jedes einzelne Rezept nachkochen.

Das Buch ist im Werd-Verlag unter folgendem Titel erschienen: David Geisser, Apéro Riche - Kleine Häppchen erhalten die Freundschaft, ISBN 978-3-85932-798-6

Das zweite Buch, welches neu bei mir angekommen ist, stellt ganz Italien in den Fokus. Bereits hier habe ich ein Buch von Cettina Vicenzino vorgestellt. Ich besitze mehrere ihrer Bücher und bin einfach ein grosser Fan von ihr. Ihre Buch-Projekte beeindrucken mich immer wieder aufs Neue und ihre Fotos sind einfach wundervoll. Cettina Vicenzinos neustes Buch "Italia - Das Beste aus allen Regionen" hat sie den verschiedenen Gebieten Italiens gewidmet. Es ist eine kulinarische Reise durch dieses schöne Land und wenn ich es mir ansehe, dann bekomme ich sofort Nostalgia. Die Rezepte sind sehr authentisch und weit weg vom Pizza-Pasta-Einheitsbrei, den man oft in anderen Italien-Kochbüchern vorgesetzt bekommt. Die Autorin setzt auf regionale Spezialitäten und Produzenten und stellt damit Gerichte vor, die vermutlich sogar für viele Italiener neu sein dürften. 

Das Buch ist beim Christian-Verlag unter folgendem Titel erschienen: Cettina Vicenzino, Italia - Das Beste aus allen Regionen, ISBN-13: 978-3-86244-761-9

Ich bin jedenfalls extrem glücklich und begeistert, dass ich nun im Besitz dieser beiden Bücher bin. Und ich habe mir ja ein neues Büchergestellt angeschafft und da hat es noch viel Platz, also kann sich der Signore gar nicht beschweren;)

Bücher sind für mich eine Welt voller Wunder und ich hoffe, dass auch Ihr heute Zeit findet ein schönes Buch zu lesen - vielleicht sogar eines von diesen beiden Exemplaren...

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Geniessen im Schlosshotel...

Nach meinem letzten Post (hier) über meine Auszeit im Südtirol wollten einige von Euch wissen, welches Hotel ich denn empfehlen würde. Diese Frage ist einfach beantwortet, da ich nun bereits zweimal eine wunderbare Zeit im Schloss Plars in Algund verbracht habe. Macht Euch nun auf eine Liebeserklärung gefasst. Denn wenn ich mich an einem Ort sofort Zuhause fühle, dann muss das einfach etwas mit Liebe zu tun haben.


Also, vielleicht gleich vorneweg zur Sache mit der Liebe. Wenn man im Hotel ankommt, dann merkt man sofort, dass alles mit viel Liebe und Hingabe eingerichtet und gestaltet wurde. Alles ist hübsch dekoriert, es warten Kuchen, Kaffee und eine auserlesene Auswahl Tee auf die Gäste und der Empfang bei der Familie Theiner ist herzlich.

Auch die Zimmer, welche alle nach Weinsorten wie Gewürztraminer, Merlot oder Lagrein benannt sind, sind sehr gemütlich und individuell eingerichtet.

Mein persönliches Highlight war aber jeden Morgen das Frühstücksbüffet, für das Irene Theiner täglich frische Kuchen bäckt und die besten Brotaufstriche der Welt herstellt. Ich war ja schon in verschiedensten Hotels auf der ganzen Welt zu Gast, aber so ein Buffet habe ich noch nie erlebt.

Gefolgt wir das Ganze dann eben am Nachmittag von Kaffee und Kuchen und wer will, bekommt am Abend ein Apéro mit dem herrlichen, hauseignen Wein serviert. Natürlich habe ich einige Flaschen mitgenommen, damit auch der Signore etwas von meinem Ausflug hat. Besonders angetan hat es mir übrigens der Pataun Weissburgunder.

Der Wein ist im Schloss Plars wirklich allgegenwärtig. Schliesslich liegt das Hotel mitten in den Weinbergen und man hat einen traumhaften Ausblick in Richtung Meran.

Ihr seht, ich komme nicht mehr aus dem Schwärmen hinaus. Aber das ist auch gut so. Denn ich bin der Meinung, dass Menschen wie die Familie Theiner, die ihr Haus mit so viel Hingabe führen, auch mal ein grosses Lob verdient haben. Und ich empfehle gerne schöne Orte und Dinge weiter, die mein Herz erobert haben! Ich werde sicher schon bald wieder dahin reisen und dann soll auch der Signore endlich in Genuss der Südtiroler Gastfreundschaft kommen.

Weitere Informationen zum Hotel findet Ihr unter www.schlossplars.com 
Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag und hoffe, dass Ihr Eure Aufgaben auch mit viel Herzblut angehen könnt!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Freitag, 21. Oktober 2016

Die rosarote Seite des Lebens...

Heute wird es bei Signora Pinella Rosa und das ist gut so. In letzter Zeit wurde mir wieder bewusst, wie wichtig die rosarote Seite des Lebens ist - zumindest in meinem Leben. Bei anderen Menschen mag das Grün oder Gelb oder Lila sein. Egal. Einfach alle die bunten Farben zwischen den Nichtfarben Schwarz und Weiss und den unsäglichen Grauschattierungen... Diese doch recht tiefgreifende Erkenntnis hatte ich bei einem trivialen Einkaufsbummel im Globus. Denn dort gab es gerade eine Promotion von Bulgari. Wenn für eine bestimmten Betrag Produkte ihres neusten Parfums "Rose Goldea" kaufte, bekam man einen wundervollen Rosenstrauss dazu geschenkt. Zur Pointe komme ich gleich, zuerst gibts aber noch die Bilder vom diesem traumhaften Strauss und den echt schönen Produkten für Euch.
Und nun zu diesem ganz wichtigen Punkt der rosaroten oder gelben oder lila Seite des Lebens. Ich habe festgestellt, dass ich eigentlich zu den meisten Menschen um mich herum eine bestimmte Farbe assoziiere oder genau weiss, welche Farbe ihnen gefällt. Bereits als kleines Mädchen liebte ich die Farbe Rosa in allen Formen und Nuancen. Irgendwann begann ich mich dann dafür zu schäme. Rosa als Farbe steht schliesslich nicht gerade als Farbe der Stärke und der Tatkraft. Jedenfalls hatte ich immer mal wieder Phasen in meinem Leben, in denen ich meine rosarote Seite zu verstecken versucht habe. Alles wurde grau, dunkel und bewegte sich eben in Spektrum der Nichtfarben... Das heisst übrigens nicht, dass ich kein Grau mag. Wer mich kennt weiss, dass ich die Farbe gerne trage und beispielsweise zusammen mit Rosa sieht das sehr schön aus. Aber das ist doch eben auch der wichtige Punkt. Wir Menschen sind nie nur etwas. Wir sind nie nur Rosa und nie nur Grau oder Schwarz. Und sobald wir eine Seite nicht mehr zulassen, kommt etwas aus dem Gleichgewicht...

Ich will diesen Gedanken mit Euch teilen, weil ich im letzten Jahr meine rosarote Seite fast komplett verloren habe und mich so fest freue, dass ich sie in den letzten Wochen wiederfand. Sie gehört genau so zu mir, wie mein Interesse für historische Ereignisse, die Weinkunde, das Handwerkern, das Lesen, Kochen, Musizieren... Ich könnte die Liste endlos verlängern. Aber vielleicht kennt Ihr dieses Gefühl ja von Euch selber auch?! Und ich hoffe ganz fest, dass es Euch gelingt Eure Farbe wiederzufinden, wenn Ihr Euch gerade in einer Phase der Grauschattierungen befinden solltet. Manchmal braucht das etwas Zeit und man muss Raum und Platz dafür schaffen. Aber glaubt mir, es lohnt sich!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Das Parfum "Rose Goldea" duftet übrigens wirklich hervorragend und ist für mich trotz Rosa ein richtig edles Parfum für Frauen und ganz und gar nicht für kleine Mädchen!

Dienstag, 18. Oktober 2016

Gesalzene Nidletäfeli und Umzugsfieber...

Die Schweizer haben ja ganz allgemein ein etwas spezielles Deutsch, welches nicht für alle ganz einfach verständlich ist. Die Berner sprechen angeblich zusätzlich einen besonders lustigen Dialekt. So bezeichnen wir Butter als Anke und Rahm wird Nidle genannt. Eine meiner liebsten Süssigkeiten heisst dann eben auch Nidletäfeli. Gemeint sind Rahmtäfeli oder ganz einfach Karamell. Wenn man sie mit Rahm von glücklichen Alpkühen aus dem Justistal (hier und hier habe ich über diesen Ort berichtet) herstellt und mit Fleur de Sel aus Guérande in der Bretagne verfeinert, dann werden sie quasi international...
Zur Herstellung der Rahmtäfeli braucht ihr 2,5dl Vollrahm, 250g Zucker, eine Messerspitze Vanillemark, 2 gestrichene TL Fleur de Sel und 1 EL Butter und viel Zeit und Geduld!

Zuerst wird der Rahm mit Zucker, dem Vanillemark und 1TL Fleur de Sel aufgekocht. Danach die Hitze reduzieren und unter ständigem Rühren warten, bis die Masse sich bräunlich verfärbt. Das dauert bei mir immer mindestens 40 Minuten. Je nachdem wie lange ihr die Masse karamellisieren lässt, verändert sich die Konsistenz der Karamell. Wenn sie beginnt einzudicken, aber noch nicht zu braun ist, bekommen die Täfeli eine weiche Konsistenz. Wenn man die Masse richtig braun werden lässt, werden die Karamell härter und lassen sich besser in Würfel schneiden.

Ich habe festgestellt, dass das Ganze etwas Übung braucht und man dann schon erkennt, wie einem die Täfeli am besten schmecken. Wenn die Masse fast fertig ist, wird die Butter untergerührt und die Masse danach auf ein Backtrennpapier gegossen. Nun das restliche Meersalz darüber streuen (hier kommt es auch darauf an, wie salzig Ihr es gerne mögt). Die Masse kurz etwas abkühlen lassen, danach in kleine Würfel schneiden und diese über Nacht trocknen lassen.

Die Karamell lassen sich wunderbar verschenken und halten sich richtig gelagert mindestens vier Wochen. Ich muss sie jeweils selber vor mir verstecken, da ich sonst in kürzester Zeit alle gegessen hätte.

Ich finde es schön, wenn Zutaten und Ideen aus aller Welt aufeinandertreffen. Das macht das Essen erst so richtig spannend und Abwechslungsreich.

Der liebe Signore würde jetzt sicher wieder sagen, dass ich das Rezept nur gepostet habe, weil mir unser neuer Teppich (gefunden bei www.impressionen.ch) so gefällt und sich darauf hübsche Bilder machen lassen. Das stimmt so nicht ganz. Obwohl ich sehr im Wohnfieber bin. Denn bald schon ziehen wir mal wieder um und ich freue mich riesig auf unsere neue Wohnung und nehme das zum Anlass überall nach schönen Sachen für unser neues Heim Ausschau zu halten. Es wird unser dritter Umzug in vier Jahren. Daher stresst mich das Ganze auch gar nicht so, da wir ziemlich viel Erfahrung in diesem Bereich haben und wir uns wirklich fest auf unser neues Daheim freuen!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Ich habe festgestellt, dass auch die Wörter "hurti", "Äckegschtabi" und "Chuderluri" ganz schlecht verstanden werden... Wisst Ihr was das heisst?

Freitag, 14. Oktober 2016

Geniessen im Pur Südtirol...

Weil ich mich letzten Frühling ins Südtirol verliebt habe (hier und hier habe ich darüber geschrieben), hat es mich die Tage nochmal dahin zurückgezogen. Besonders angetan hat es mir der Laden „Pur Südtirol“ in Meran. Dort finden Geniesser traditionelle Produkte in erstklassiger Qualität und zu fairen Preisen. Zusätzlich werden direkt in und vor dem Laden Südtiroler Spezialitäten serviert.
Am „Pur Südtirol“ gefällt mir besonders die Art, wie der Stolz und das Bewusstsein für wen Wert lokaler Produkte vermittelt wird. Ich mag ja das Reisen und das Essen vor Ort sehr. Gleichzeitig fühle ich mich an solchen Orten besonders stark daran erinnert, dass ich die herrlichen Lebensmittel meiner Heimat noch viel mehr schätzen sollte. Besonders jetzt in der Fülle und Farbenpracht des Herbstes bin ich nochmals ganz bewusst am Geniessen.

Solltet Ihr also bei Gelegenheit eine Reise ins wundervolle Südtirol machen, besucht bitte einer der „Südtirol-Shops“. Unter www.pursuedtirol.com findet Ihr alle Standort. Übrigens gibt es auch einen Schweizer Online Shop, mit einem Teil der Produkte aus Südtirol, in dem aber zusätzlich auch noch Bündner-Spezialitäten angeboten werden: www.puralps.ch Meine nächste Reise ins Meraner Land habe ich auch schon geplant. Denn leider war der liebe Signore noch nie da und muss diesen schönen Ort unbedingt auch kennen lernen. Dafür habe ich meine Sorella www.madamegaianna.blogspot.ch bequatscht mitzukommen. Sie hat meine Begeisterung sofort verstanden und wir verbrachten viele lustige Stunden mit erstklassigem Essen und gutem Wein zusammen.
Gerade wenn man schon lange nicht mehr zusammenwohnt, kann es schön sein, die Kindheit wieder etwas aufleben zu lassen. Noch heute können wir stundenlang „Personenraten“ zusammenspielen und uns dabei kugeln vor Lachen. Das haben wir schon immer als Kinder am Abend vor dem Einschlafen gespielt. Das Spiel funktioniert so, dass sich die eine Person eine Person ausdenkt, die beide Spieler kennen, und die andere Person Fragen zu der Person stellt und versucht so schnell wie möglich herauszufinden, wen sich die erste Person vorgestellt hat. Die Fragen dürfen aber nur mit Ja oder Nein beantwortet werden. Also im Stil von „Ist die Person weiblich?“ oder „Ist die Person erwachsen?“ und so weiter. Und wenn Ihr Euch jetzt fragt, was daran so lustig sein soll, kann ich Euch nur raten es auszuprobieren. Ihr werdet es dann verstehen...

Ich wünsche Euch einen genussvollen und vergnüglichen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Samstag, 8. Oktober 2016

Auf eine Tasse Tee...

Kennt Ihr dieses wohlige Gefühl auch, das sich breit macht, wenn man sich einfach verstanden fühlt? Mir erging das kürzlich genau so, als ich die liebe Sally vom Blog www.puramentesally.com in Locarno traf. Ich habe ja schon einige Male erzählt, dass ich Dank meiner Suocera immer wieder die Gelegenheit habe ein paar schöne Tage im Tessin zu verbringen. Jedenfalls las Sally auf meinem Blog davon und meinte, dass wir uns einmal treffen sollten. So haben wir uns auf der Piazza Grande verabredet und uns dann in das wundervolle Lokal „Al Borgo“ an der Via Borghese 2 in Locarno gesetzt.
Die Zeit verging wie im Flug und ich hätte noch stundelang dort sitzen können. Ich mag Sallys Blog nicht nur wegen der schönen Gestaltung und Bilder und natürlich auch weil er auf Italienisch geschrieben ist, sondern auch wegen ihrer Ehrlichkeit. Ganz offen berichtet sie über die Herausforderungen des Lebens und spricht auch mal Themen an, über die sonst geschwiegen wird, und trotzdem kommen auch die schönen Dinge nicht zu kurz.

Einige Tage später hat mich dann auch noch die liebe Yase von www.alltagsaufhuebscher.blogspot.ch besucht. Eigentlich fühlte ich mich, als ob ich sie schon jahrelang kennen würde, da sie von der ersten Stunde an eine treue Leserin und Kommentatorin meines Blogs war. Auch mit ihr verging die Zeit wie im Flug und ich hätte mich gerne noch viel länger mit ihr über Gott und die Welt unterhalten. Yase ist übrigens eine unsagbar begabte Handwerkerkönigin und wenn Ihr auf der Suche nach Inspirationen rund ums Gestalten und Kreativsein seid, dann müsst Ihr unbedingt bei ihr vorbeischauen.

Meine Sorella www.madamegaianna.blogspot.ch gesellte sich auch noch zu uns und so war das eine fröhliche Runde mit viel Reden und Kaffeetrinken.
All diese Begegnungen mit wundervollen und inspirierenden Menschen machen für mich das Bloggen so wertvoll und ich freue mich von ganzem Herzen über alle Kontakte und Begegnungen, die sich dadurch ergeben haben.

Ich habe aber auch festgestellt, dass ein Blog dabei hilfreich sein kann, spannende Menschen kennen zu lernen. Wenn man mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt geht, gelingt das aber auch sonst ganz wunderbar. Ich hoffe, dass Euch das auch immer wieder passiert!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Zu meiner grossen Freude habe ich übrigens auch noch bei einer Verlosung der lieben Sally eine wunderschöne, rosa Überraschungsbox gewonnen (der Signore meinte schon, dass ich sie bestochen habe, weil ich die Box unbedingt gewinnen wollte... aber da ging alles ganz ordentlich und fair zu)! Grazie Mille dafür! Ich habe mich riesig darüber gefreut. Und wenn Ihr so eine Box für Euch oder jemanden damit beschenken wollt, findet Ihr sie unter: www.sweetlemonade.ch

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Heimat ist da, wo gegessen wird...

Heimat bedeutet für mich immer auch, dass ich mich mit Dingen und Orten vertraut fühle, dass ich Routinen entwickle und dass ich kleine Inseln voller Glück finde. Bereits hier habe ich vom schönen Wochenmarkt in Oerlikon berichtet, der jeweils am Mittwoch- und am Samstagmorgen stattfindet. Nebst dem Blumen-Stand (über den ich eben hier schon mal geschrieben habe) ist der Früchte- und Gemüsestand der Familie Rossetti mein allerliebster Anlaufpunkt auf dem Markt. Ich finde da nicht nur ein reiches Angebot, sondern auch immer wieder herrliche Kochinspirationen.
Ihr wisst ja, auch Kochen bedeutet für mich ebenfalls Zuhause-Sein. Gerne gehe ich auch auf Reisen zum Einkaufen auf die lokalen Märkte und koche die Sachen dann - weil man das in Hotels nicht kann, mag ich die gar nicht so sehr.

Beim Rossetti gibt es sowohl Gemüse aus regionalem Anbau, wie auch Spezialitäten aus Italien. So kann ich, wenn ich mein liebes Firenze vermisse, einfach mit den typischen italienischen Früchten und Gemüsen gegen das Heimweh ankochen. Daheim ist immer der Ort, an dem man sich wehmütig an einen anderen erinnertDas sagte der Lyriker Thomas S. Lutter nicht zu Unrecht. 

Jedenfalls haben mich beim Rossetti kürzlich herrliche Pfifferlinge angelacht. Wenn man eine klein geschnittene Zwiebel und eine Knoblauchzehe in viel Butter andünstet, die Pilze putzt, klein schneidet und dazu gibt, das Ganze etwas Köcheln lässt, mit Salz und Pfeffer abschmeckt, auf einem hausgemachten Brot anrichtet und etwas Trüffelöl und Honig darüber giesst, dann sind diese Pilzschnitten einfach ein Traum und ein herrliches Essen an einem Herbsttag! 


Solche Ideen kommen immer in meinen Kopf, wenn ich am Stand der Familie Rossetti stehe und dann weiss ich Heimat ist da, wo man zu gutem Essen inspiriert wird!

"Endet die Reise, beginnt das Angekommensein", sagte der Journalist Walter Ludin. Das stimmt und ist gut so. Ich hoffe, dass Ihr in Eurem Leben auch Orte habt oder findet, die Euch einfach glücklich machen. Mein kleiner Tipp dazu: Manchmal muss man auch ausziehen um sie zu finden (ich muss mir das auch immer mal wieder selber sagen;)!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Samstag, 1. Oktober 2016

Es duftet nach Herbst...

Zum ersten Oktober will ich mit Euch eines der schönsten Dinge teilen, die der Herbst für mich so mit sich bringt: Duftkerzen. Ich bin ja das ganze Jahr über ein grosser Kerzenfan und zünde sie bei jeder Gelegenheit an. Wenn es aber wieder kälter wird, der Nebel tief liegt und die Tage nicht mehr so lang sind, mag ich sie noch viel mehr. Eine besondere Schwäche habe ich für Duftkerzen jeglicher Art und ich kaufe sie auch bei jeder Gelegenheit ein. Da Duftkerzen tendenziell etwas teurer sind, habe ich für Euch eine Rangliste meiner liebsten Duftkerzen erstellt und vielleicht ist ja die eine oder andere dabei, die auch Euch gefallen könnte.
Fangen wir mit den Kerzen von Voluspa an. Da gefällt mir besonders die grosse Auswahl an Düften und die Verpackung. Es gibt sie nicht nur im Glas, sondern auch in wunderschönen Metalldosen mit Deckel. Dafür wie hochwertig sie daher kommen, finde ich die Preise in Ordnung. Aber! Bisher sind alle meine Kerzen von Voluspa schlecht abgebrannt. Der Docht neigte dazu im heissen Wachs zu versinken und das lässt sich nur verhindern, wenn man die Kerze gut pflegt und regelmässig Wachs abgiesst. Unter https://voluspa.com findet Ihr alle Modelle von Voluspa.

Die ideale Einsteigerduftkerzen kommen meiner Meinung nach von Ikea. Es gibt ebenfalls eine reichte Auswahl an Düften, sie sind schön verpackt und günstig. Sie brennen lange und geben ein recht intensives Aroma ab. Preisleistung ist bei diesen Kerzen top. Hier findet Ihr die ganze Auswahl der aktuellen Kerzenkollektion.

Der teure Klassiker unter Bloggern sind die Kerzen von Diptyque. Man sieht oft auf Bildern von gemütlich eingerichteten Wohnzimmern. Weil ich unbedingt wissen wollte, ob der Hype gerechtfertigt ist, habe ich mir ein Einsteigerset davon geleistet und bin wirklich auch begeistert davon. Die Kerzen duften intensiv und brennen schön regelmässig ab. Letzteres tun sie aber meiner Meinung nach relativ schnell. Daher muss man sich den Kauf wirklich gut überlegen. Wer sich einmal eine Luxuskerze leisten will, ist mit einem Modell von Diptyque aber sicher gut bedient. Praktischerweise gibt es die Kerzen auch in ganz kleinen Gläsern, die etwas günstiger sind. So lässt sich testen, ob die Kerzen auch wirklich passen oder nicht. Weitere Infos gibt es unter: http://www.diptyqueparis.com

Wer die intensiven Düfte der Kosmetikmarke Rituals gerne mag, sollte sich unbedingt die Kerzen dort ansehen. Im Bereich Duftkerzen bewegen sie sich preislich im mittleren Segment. Dafür brennen sie wirklich lange und geben einen intensiven Duft ab. Das Preisleistungsverhältnis bei diesen Kerzen ist meiner Meinung nach top. Hier findet Ihr die ganze Auswahl Duftkerzen von Rituals.

Grosse Freude bereitet mir auch meine Kerze von Acqua del Garda. Vor einiger Zeit habe ich hier über das Unternehmen berichtet. Ich finde die Kerzen gemessen am Brennverhalten, welches nicht optimal ist, eher etwas teuer. Dafür ist die Verpackung mit der Libelle umso schöner... Hier findet Ihr alle Duftkerzen von Acqua del Garda.

Und nun zu meiner allerliebsten Duftkerze. Sie kommt von www.swisscandle.ch und duftet so himmlisch nach Vanille, dass man am liebsten sofort hineinbeissen würde. Es gibt aber noch viele weitere Duftsorten dieser Kerzenreihe. Hier findet Ihr sie. Bei diesen Kerzen stimmt einfach alles. Sie  brennen lange, sehen schön aus und der Preis ist für die Qualität absolut angemessen. Als ich kürzlich ein Modell gekauft habe, in dem der Docht nicht richtig eingesetzt war (was ich erst während des Abbrennens realisierte), wurde sie mir sofort ersetzt.

Ich hoffe, dass ich Eure Neugierde auf die Welt der Düfte wecken oder zumindest einige hilfreiche Tipps geben konnte. Ich freue mich sehr auf den Herbst, die Kälte draussen und die Behaglichkeit und Wärme Drinnen. Aber natürlich auch auf goldenen Tage voller Sonne, all die leckeren Herbstspezialitäten und die Spaziergänge durch das raschelnde Laub!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Übrigens: Ich gebe mit immer Mühe nicht zu viele Duftkerzen auf einmal anzuzünden. In einer Wohnung mit durchschnittlicher Grösse reicht eine intensive Kerze absolut aus. Als ich die Bilder für diesen Beitrag gemacht habe, gab es bei uns aber gerade Raclette zum Abendessen. Um gegen den intensiven Käsegeruch anzukämpfen war die volle Duftdröhnung dann aber absolut perfekt;)