Dienstag, 5. Juli 2016

Wundervolles Sancerre...

Bekanntermassen leide ich ja immer mal wieder an Fernweh. Da traf es sich gut, dass für den Signore und mich nach beruflich sehr intensiven Zeiten endlich die Ferien vor der Tür standen. Wir haben uns gegen den klassischen Strandurlaub entschieden und beschlossen wieder einmal unser schönes Nachbarland Frankreich zu bereisen. Als Kind war ich oft in der Loire-Gegend in den Ferien, da meine Grosstante dorthin ausgewandert war. Der Signore kannte diese Region bisher gar nicht und deshalb wurde das wunderschöne Weinstädtchen Sancerre die erste Station unserer Ferienreise.
In meiner Kindheit war ein Ausflug nach Sancerre fester Bestandteil jeder Reise zu Grosstante Anna – hier habe ich Euch bereits einmal von ihr und den regierenden Annas in unserer Familie erzählt. Das Städtchen ist herrlich verschlafen, pittoresk und einfach unglaublich entspannend. Sancerre liegt etwas erhöht auf einem Hügel und man hat eine traumhafte Aussicht auf die Loire und die umliegenden Weinberge. Auch der Signore hat sofort sein Herz daran verloren.

Wein zu kaufen ist in Sancerre ein Muss. Die Weine aus dem Loire-Tal sind anders als die schweren Traubensäfte aus dem Chianti-Gebiet (hier und hierund hier habe ich darüber berichtet), die wir in Italien so oft getrunken haben, leicht und fruchtig. Besonders der Weisswein hat es uns angetan. Im Laden von Jean-Marie Berthier wurden wir gut beraten und hatten die Gelegenheit verschiedene Weine zu degustieren. Hier findet Ihr die Adresse und weitere Informationen dazu : http://www.vignoblesberthier.fr/


Wenn Ihr richtig gut essen wollt in Sancerre, dann müsst Ihr unbedingt im La Pomme d’Or an der Rue de la Panneterie vorbeischauen. Das Essen ist ein Traum und gemessen an seiner Qualität preiswert. Der Signore und ich haben uns zum Ferienauftakt so richtig die Bäuche vollgeschlagen. 
Solltet Ihr eine Reise an die Loire machen, kann ich Euch auch einen Besuch der berühmten Loire-Schlösser empfehlen. Leider hatten wir dazu zu wenig Zeit, da es uns weiter gezogen hat. Wohin die Reise ging, erzähle ich Euch demnächst.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag!


Herzlichst, Eure Signora Pinella

Kommentare:

  1. Da bist du ja wieder..... Jetzt habe ich mir schon Sorgen gemacht...
    Frankreich ist ja auch so wunderschön. Aber da wird so komisch geredet 😉
    Du und der Signore müssen echte Sprachgenies sein
    Herzlichst
    yase

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    1. Mein Vater war drei Jahre lang mein Französischlehrer in der Sekundarschule. Wenn da nicht etwas hängen geblieben wäre, würde er ganz übel mit mir schimpfen. Der Signore hat ein Jahr lang in Genf gearbeitet. Für den ist die Sprache kein Problem;) Und dann tun wir die meiste Zeit vor allem einfach so, als würden wir alles verstehen... Das funktioniert immer.
      Herzlichst, Signora Pinella

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  2. Liebe Signora,
    herrlich schöne Bilder hast du uns da wieder mitgebracht. Die blaue Tür ist wundervoll, ich liebe so alte Türen. Was mag da dahinterstecken? Ich bin schon sehr gespannt, wie die Reise weiter geht?!
    Dir und deinem Signore alles Liebe!
    Karen

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    1. Liebe Karen,
      ich habe noch ganz viele Türen fotografiert und will daraus einen eigenen Post machen. Es ist einfach unglaublich, wie viele schöne Dinge man hier in Frankreich überall sieht...
      Herzlichst, Signora Pinella

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