Montag, 1. Februar 2016

Grissini statt Chips...

Dass ich eher dem salzigen und nicht unbedingt dem süssen Essen zugetan bin, habe ich Euch ja bereits viele Mal erzählt. Und ja, es zeugt nicht gerade von kulinarischer Klasse, wenn man Chips zu seinen Leibspeisen zählt. Aber so bin ich halt einfach… Das höchste der Gefühle sind für mich aber hausgemachte salzige Snacks. Deshalb backe ich zeitweilig jede Woche selber Grissini. 
Oft bekommt man Grissini bei einem guten Italiener als Vorspeise serviert. Wenn man Glück hat, kommen sie frisch aus dem Pizzaofen und schmecken dann einfach himmlisch. Ernährungsexperten warnen ja oft davor, dass genau solche Dinge dick machen würden. Vielleicht stimmt das sogar, aber genau solche Dinge machen eben auch glücklich. Und weil ich dieses Glücksgefühl gerne mit Euch teilen will, habe ich hier das Rezept für meine hausgemachten Grissini für Euch:

Zutaten für etwa 30 Stück: 250g Weiss- oder noch besser Pizzamehl, 2 dl lauwarmes Wasser, Olivenöl, 5g Trockenhefe, Salz, Knoblauchpulver, Reibkäse, getrocknete Kräutermischung.

Zubereitung: Für den Teig löst Ihr die Hefe im lauwarmen Wasser auf, gebt die Mischung zusammen mit dem Mehl, dem Olivenöl und einem halben TL Salz in eine Schüssel und verknetet das Ganze zu einem geschmeidigen Teig, den Ihr danach mindestens eine halbe Stunde zugedeckt aufgehen lässt. Wenn der Teig genügend aufgegangen ist, wird er ausgerollt und mit dem Pizzaschneider vorgeschnitten (mir hilft dieses Vorgehen jeweils, weil ich dann schon längliche Stücke habe, die ich nur noch zu etwas längeren Teigstangen ausrollen muss). Die ausgerollten Grissini auf ein Blech mit Backtrennpapier geben, mit etwas Olivenöl bestreichen und beliebig mit grob gemahlenem Meersalz, Knoblauchpulver, der Kräutermischung oder mit Reibkäse bestreuen und für ungefähr 20 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen backen (werft immer mal wieder einen Blick in den Ofen, da die Grissini je nach unterschiedlicher Dicke nicht gleich lange zum Backen brauchen).

Zusammen mit Oliven, etwas reifem Käse und Trauben oder Feigen sind die Grissini unglaublich lecker und perfekt für einen gemütlichen Aperitivo. Und auch wenn ich gar kein Fan von Fertigprodukten bin, wenns mal schnell gehen muss, könnt Ihr Euch auch bereits ausgerollten Pizzateig kaufen, den einfach noch in dünne Streifen schneiden, die mit Öl bestreichen und Würzen und daraus ebenfalls wundervolle Grissini zaubern – obwohl man schmeckt den Unterschied zwischen dem hausgemachten und dem gekauften Teig eben schon!
Ich mag Grissini übrigens auch als Fernseh-Snack. Der Signore und ich haben nun zum ersten Mal seit Jahren einen Fernseher (den ich eigens ins Fernseh/Gästezimmer verbannt habe, da ich optisch nicht so auf Fernseher stehe – die Gäste findens gar nicht schlecht;). Wenn das Ding dann einmal läuft, schauen wir uns in der Regel auch nicht das normale Programm an, sondern wählen über Netflix gezielt Filme oder Serien aus. Besonders angetan hat es uns im Moment die Serie „Suits“. Denn etwas zu finden, das sowohl dem männlichen und dem weiblichen Teil einer Beziehung gefällt, ist gar nicht so einfach… Aber ich muss zugeben, dass ich gerade jetzt im Winter ab und zu gerne einen kuscheligen Abend vor der Flimmerkiste geniesse – besonders wenn Grissini dabei sind;)

Übrigens, vergesst nicht die Verlosung und den Rabatt für die Produkte von Acqua del Garde, über die ich hier geschrieben habe.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag und hoffe, dass Ihr einen kuscheligen Abend habt;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Kommentare:

  1. Liebe Therese
    Yummie, die Grissinis sehen sehr lecker aus. Da würde ich jetzt gerne grad eins probieren. Ich bin ja schon mal in den Genuss von so leckeren Schwiegermutterzungen von dir gekommen. Wenn die Grissins so fantastisch schmecken wie die anderen damals, dann sind die einfach göttlich.
    Ich werde mir vornehmen, bei den nächsten Gästen die wir haben, den Teig für die Grissinis selbst zu machen. Bis jetzt hab ich ihn nämlich immer gekauft... Danke für dein Rezept und die schönen Bilder.
    Herzlichst
    Gabriela

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  2. Ach wie fein! Die mag ich!! Ich bin einfach zu faul, mir was zu essen zu machen.... Deshalb habe ich dann nie was, wenn es much gluschtet.....
    Herzlichst
    yase

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  3. Die sehen aber wirklich fein aus, zum Anbeißen.....da krieg`ich auf der Stelle Appetit! Und selbst gemacht ist (fast) immer am leckersten.
    Dir noch einen schönen Tag, Ophelia

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  4. Oh, die schau´n aber lecker aus! Da läuft mir das Wasser im Mund ......naja, jedenfalls ist das Rezept schon notiert und wird bei nächster Gelegenheit sicher ausprobiert! Danke für den guten Tipp!Fingerfood ist bei uns sowieso immer heiß begehrt!
    Alles Liebe
    Karen

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  5. Sooo verlockend, meine liebe Signora. Meisterhaft fotografiert, vielen Dank und ganz liebe Grüße,
    Angelika

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