Montag, 13. April 2015

Ankommen...

Im Moment ist der Titel dieses Posts mein Motto. Ankommen, mich zu Hause fühlen und die Gemütlichkeit geniessen. Die letzten Wochen, Monate, ja vielleicht sogar Jahre waren für den Signore und mich sehr interessant und gleichzeitig sehr herausfordernd. Immer wieder sind wir umgezogen und gereist, haben uns an neue Lebensumstände und Orte gewöhnen müssen. Langweilig war es nie, dafür sind wir eben auch nie wirklich irgendwo daheim gewesen. 
Umso mehr geniessen wir nun unsere neue Wohnung. Für ein Bärner-Meitschi (Berner-Mädchen zu Deutsch) oder besser gesagt Bärner-Mitschi (wie wir im schönen Emmental sagen) wie ich es bin, war es ein gewaltiger Schritt, in den Kanton Zürich zu ziehen. Aber eben Leben bedeutet auch Veränderung und ein Bärner-Mitschi bleibe ich trotzdem.

Ich persönlich fühle mich dann so richtig angekommen, wenn ich zum ersten Mal in einer neuen Küche etwas gebacken habe, wenn zum ersten Mal ein süsser Duft durch die neue Wohnung zieht und es nach Heimat und Wohligkeit schmeckt. Ehrlich gesagt habe ich bereits zwei Tage nach unserem Einzug Brot gebacken. Aber das zählt für mich nicht so wirklich. Heute soll es nun deshalb ein leckerer Apfel-Quarkkuchen sein. Das Rezept dazu verrate ich auch gleich und zeige Euch ein paar erste Impressionen aus unserer Wohnung. Dazu muss ich sagen, dass das Wohnprojekt noch lange nicht abgeschlossen ist. Wohnen ist ja ohnehin ein Prozess und etwas, das sich immer weiter entwickelt.
Und hier das Rezept für den Apfel-Quarkkuchen:

Zubereitung: Den Mürbeteig (das Rezept dazu gibt es hier – ich habe für diesen Kuchen die Hälfte des Weissmehls mit Dinkelmehl ersetzt) auswallen und auf das Blech verteilen. Den Rahm steif schlagen, das Ei verquirlen und darunter ziehen und die restlichen Zutaten (Quark, Zucker, Zitrone, Vanillepaste) dazu geben und alles nochmal gut verrühren. Die Äpfel mit einer Rösti-Raffel grob reiben und unter die Masse ziehen. Das Ganze auf den Teigboden verteilen und ungefähr während 40 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen goldbraun backen.

Zutaten: Mürbeteig, 100 ml Vollrahm, 2 grosse Esslöffel Quark, 2 Esslöffel Zucker, Schale einer halben Zitrone, 1 Teelöffel Vanillepaste (gibt es in der Schweiz bei Migros), 1 Ei, drei mittelgrosse Äpfel.
Mögt Ihr Apfelkuchen auch so? Für mich ist er der absolute Inbegriff von Gemütlichkeit (ich habe bereits hier einmal ein Rezept für eine leckere Apfeltorte gepostet).

Nun wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Kommentare:

  1. Ich wünsche dir von Herzen gutes Ankommen und ein munteres Wurzelntreiben :) und wenn du angekommen bist - wer weiss- ich mag Zürich sehr gerne....
    Herzlichst
    yase - bei der niemand Apfelkuchen isst :((

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    1. Danke liebe Yase! Du müsstest mal zu mir zum Apfelkuchen essen kommen, wenn Deine Familie da nicht mithilft;) Zürich ist schön, das stimmt.
      Herzlichst, Signora Pinella

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  2. Liebe Theresa,
    und ob ich Apelkuchen mag! Sicher ist das Rezept wieder oberlecker.
    Ich wünsche Euch, dass Ihr zwei ganz bald richtig "zuhause" seid.
    Die ersten Bilder sind schon sehr schön.
    Glg Christiane

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    1. Vielen Dank liebe Christiane! Es wird mit dem Ankommen und sich-daheim-fühlen (vor allem nachdem ich gestern nochmal einen Tag lang Kisten aufgeräumt und geputzt habe;)
      Herzlichst, Signora Pinella

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  3. Liebe Signora Pinella,
    schön das du schon ein bisschen angekommen bist!!!!! ...und dein erster Kuchen in der neuen Küche gebacken hast! Nun, kann ja nichts mehr schief gehen! Ich kann dir nachfühlen wie es ist als Berner-Meitli im Kanton Zürich......ich, als Bündner-Meitli lebte auch mal eine Zeitlang in ZH! Aber du wirst sehen es ist auch dort ganz wunderschön! und um ehrlich zu sein!!!! Ich denke als Bernerin und Bündnerin ist man sowieso in der ganzen CH willkommen :-)
    Also, viel Freude in deinem neuen Zuhause!......und nimm dir Zeit um dich einzugewöhnen!
    Herzensgrüassli
    Yvonne

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    1. Die Bündner und die Berner;) Da hast Du schon recht liebe Yvonne. Ich mag Zürich eigentlich sehr. Sowieso die ganze Schweiz. Nach all dem Herumreisen noch mehr.
      Herzlichst, Signora Pinella

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  4. Meine liebe Signora, wie schön, die ersten Ankommbilder mit Apfelkuchen. Mit diesen Kuchen bin ich ich aufgewachsen, mein Vater hat sich ein Apfelparadies geschaffen. Die mussten weg, diese Paradiesäpfel :-). Und so liebe ich jede Art von Apfelform: als Kuchen, gefüllt und gebacken, gebraten mit Curry, im Müsli und, und, und.... und aus den unreifen wurde Gelee gemacht.
    Bald schon ist deine Seele angekommen, das dauert. Aber du hast ja einen Schatz bei dir, der mit dir ankommt.
    Liebe Grüße,
    Angelika

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    1. Danke liebe Angelika! Die Äpfel sind auch aus meiner ursprünglichen Heimat. Meine Mama versorgt mich immer mit der Ernte ihrer Obstbäume. Du bringst mit auf gute Ideen mit Curry, gebraten usw... Muss das sofort in meinen Speiseplan einbauen!
      Herzlichst, Signora Pinella

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  5. Liebe Signora,

    Ich wünsche dir ganz viel Freude und ein gutes Ankommen in deinem neuen Zuhause. Wie du schon geschrieben hast, sobald etwas gebacken wird und der Duft frisch in der Luft liegt, fühlt man sich schon viel mehr Daheim und alles ist schon viel vertrauter. So ein Stückchen von deinem Kuchen hätte ich auch gerne gekostet und hätte auch sehr gerne bei dir über deine vergangene USA-Reise gequatscht, dass hätte so ein richtig gemütlicher Nachmittag werden können:-)

    Sei ganz herzlich gegrüsst von
    Rosamine

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    1. Komm nur vorbei liebe Rosamine;) Das wäre sicher lustig. Ja, wenn man seine eigenen Siebensachen um sich herum hat, ist es viel einfacher. Wir waren ja jetzt immer in möblierten Wohnungen. Das fand ich teilweise nicht so lustig. Ich habe viel von meiner Oma geerbt und mit jedem Stück, das ich auspacke, wird wieder die Erinnerung an sie wach!
      Herzlichst, Signora Pinella

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