Donnerstag, 26. März 2015

American Beauty und Signora in the Bubble...

Bevor es für den Signore und mich nach Hause geht, will ich mich doch nochmal aus den States melden. Die Zeit hier ging viel schneller vorbei, als ich erwartet hatte. Irgendwie blieb das Bloggen bei all dem Programm etwas auf der Strecke. Ich finde es auch etwas schwierig, über was ich denn nun noch berichten könnte. Viele von Euch waren ja auch schon da und die anderen, die allenfalls noch eine Reise planen sollten, bekommen die wichtigen Informationen zur Reise auch ohne mich. Ich habe aber etwas gefunden, das ich doch noch gerne mit Euch teilen würde. Für den Fall, dass Ihr in die Staaten reisen solltet. Hier gibt es die Produkte von Aerin Lauder. Sie ist die Enkelin von Estée Lauder, deren Kosmetika ich ja sehr mag. Und solltet Ihr nach Amerika kommen, dann müsst Ihr Euch die wundervolle Kosmetika von Aerin Lauder unbedingt ansehen. Und auch ein paar Bilder aus dem schönen San Francisco dürfen nicht fehlen. Ich finde die bunt gestrichenen Häuser mit den Erkern einfach ein Traum.
Ich habe mir lange vor der Reise nach Amerika vorgenommen, das neue Parfum von Aerin Lauder zu kaufen. Denn leider sind ihre Produkte in der Schweiz nicht erhältlich. Ich habe also bereits in New York bei Bloomingdales nach dem Parfum gefragt. Es sei ausverkauft, hiess es dort. So ging das auch in allen anderen Geschäften weiter. Also setzte ich alle meine Hoffnungen auf San Francisco. Leider gab es das Parfum auch dort nicht mehr. Der freundliche Verkäufer der Kaufhauskette Saks erklärte mir, dass es noch genau 75 Flaschen des Parfums gebe und in San Francisco keine erhältlich sei. Er könne mir aber eine in Las Vegas reservieren lassen. Ein wundervolles Parfum war für mich die perfekte Motivation nach Las Vegas zu fliegen.

Dazu muss ich auch noch sagen, dass der Signore mich auf der Suche geduldig begleitet hat. Nachdem wir Zeugen eines ziemlich üblen Autounfalles wurden, zum ersten Mal so richtig erste Hilfe leisten mussten und wir zum ersten Mal von der Polizei befragt wurden, wusste der Signore, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn ich mich wieder etwas Trivialem wie einem Parfum zuwenden mag. Vorher habe ich ihn stundenlang gelöchert, warum Menschen zu Rasern oder zu Verbrechern werden und ob das genetisch oder anerzogen sei – wir hatten einen Tag vorher eben auch noch das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz besucht. Uns sass der Schreck jedenfalls ziemlich lange in den Knochen. Einfach auch, weil wir beide noch nie einen Unfall so nahe erlebt haben und selber unzählige Schutzengel hatten.

Reisen ist auch nicht das Gleiche, wie wenn man an einem Ort wohnt und etwas mehr Zeit hat, die Umgebung zu erkunden – so wie ich das während unserem Jahr in Florenz konnte. 

Viele haben mich auch gefragt, warum wir überhaupt noch den Abstecher nach Las Vegas gemacht haben. Hier findet in diesen Tagen der Amerikanische Orthopädie Kongress statt, an dem der Signore teilnimmt. Ich vertreibe mir derweilen die Zeit mit Bummeln und geniesse das schöne Zimmer im Trump Tower, das sogar eine riesige Badewanne mit Sprudelfunktion hat. Irgendwie macht das Reisen aber auch nicht gleich viel Spass, wenn man oft alleine ist und einen die Arbeit irgendwie doch nicht los lässt.

Solltet Ihr aus irgendwelchen Gründen auch einmal nach Las Vegas gehen müssen, kann ich Euch den Trump Tower sehr empfehlen. Wenn man frühzeitig bucht, sind die Zimmer noch knapp bezahlbar und es gibt hier kein Casino, was ich wunderbar finde. Denn in Las Vegas ist es normalerweise so, dass man zuerst durch das Casino gehen muss und dann erst in die Hotel-Lobby kommt.

Ansonsten finde ich Las Vegas weitaus weniger schrecklich, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich fühle mich so ein bisschen wie in einer Bubble – in einer Blase oder Kugel voller Kitsch und Klimbim. Das ganze wird durch die unzähligen Ärzte, die im Anzug die Flaniermeile „Strip“ entlangmarschieren und ganz konzentriert zusammen über Prothesen und Operationstechniken diskutieren, noch unwirklicher. Ich weiss jetzt übrigens, warum der Kongress in Las Vegas stattfindet: Weil er jedes Jahr in einer anderen amerikanischen Stadt ist und weil es hier im Venetian Hotel ein grosses Kongresszentrum gibt.
Damit beschliesse ich meine Berichterstattung aus den States. Solltet Ihr blumige Düfte mögen und irgendwie an das Parfum von Aerin Lauder ran kommen, ist es wirklich eine lohnende Investition und etwas Besonderes, da es in Europa bisher nicht erhältlich ist. Ich habe mir auch noch gleich den Lippenbalsam dazu gekauft. Auch den kann ich sehr empfehlen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Donnerstag, 19. März 2015

Amerikanische Philosophie und Limetten-Pasta...

“If you’re going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair”, sang Scott McKenzie 1967 in seiner Hippie-Hymne auf San Francisco. Das mit den Blumen im Haar habe ich irgendwie verpasst. Aber ich wurde bereits am Flughafen vom easy-going-Groove dieser Stadt erfasst. Nach dem geschäftigen, betriebsamen New York, kommt einem San Francisco sehr ruhig und erholsam vor. 
Leider habe ich bisher noch nicht so viel von der Stadt gesehen, wie ich das gerne hätte, da ich Flugzeugluft und Klimaanlagen nicht wirklich gut vertrage und etwas am kränkeln bin. Der Signore hat mich aber bereits zu einer schönen Ausfahrt mit unserem chicen, kalifornischen Mietauto eingeladen, damit ich eingewickelt in eine warme Decke einen Blick auf das ehemalige Insel-Gefängnis Alcatraz, den Pazifik und die Golden Gate Bridge werfen konnte.

Ich mag es ja gar nicht, wenn ich unterwegs bin und mich plötzlich krank fühle. Das ist dann der Punkt, an dem ich weinerlich werde und mich heim zu Mutti wünsche. Ja, das ist peinlich, aber ich stehe dazu. 

In diesem Zusammenhang fällt mir eine Unterhaltung ein, die ich mit einer Verkäuferin bei Anthropology in New York hatte (hier gehts zum Post über dieses fabelhafte Geschäft). Wir kamen irgendwie ins Gespräch, sie fragte mich, was ich denn hier machen würde und so erzählte ich ihr, dass mein Mann nun schon eine Weile für seine Ausbildung durch die Welt tingelt und wir zuvor ein Jahr in Florenz gelebt haben. 

Sie gratulierte mir dazu, worauf ich abwehrte und sagte, dass das ja der Verdienst vom Signore und nicht von mir sei. Ihre simple Antwort darauf lautete: "But it was your decision." Heute fielen mir diese Worte wieder ein. Ich kann lange über unser unstetes Dasein jammern, die Verantwortung dafür trage ich. Denn es war meine Entscheidung, mit meinem Mann mit zu gehen und ihn auf diesem Weg zu begleiten. Und neben allen Mühen, die es uns gekostet hat, hat es uns auch sehr viel Schönes, Unvergessliches und Begegnungen mit wundervollen Menschen beschert. Ich will mir diese Sichtweise besser verinnerlichen. Denn egal, wo man gerade steht im Leben, wer erwachsen und mündig ist, trifft jeden Tag neu seine Entscheidungen. Sei es im Beruf, in Partnerschaften, Beziehungen, seiner Ernährung oder der Gestaltung seiner Freizeit. Über Fremdbestimmung oder andere Menschen zu jammern, macht da wenig Sinn. Denn: It is your decision... Jeden Tag aufs Neue. Das Einzige, was man tun kann, ist einmal über das eigene Leben nachzudenken und zu überlegen, wo es nötig ist etwas zu verändern und das dann auch anzupacken.
So entschied ich heute auch, dass ich zwar hier und jetzt nicht mein ganzes Leben umkrempeln kann, aber einen Punkt ändern will, der meine Gesundheit und Zufriedenheit aktuell auch beeinflusst: Meine Ernährung. Nachdem ich nun schon zwei Wochen unterwegs bin, vermisse ich es langsam aber sicher, mir mein Essen selber zuzubereiten, die Grösse der Portionen und Zutaten selber zu bestimmen und einfach ein bisschen in der Küche zu werkeln. Zum grossen Glück hat unser Apartment in San Francisco, das wir wiederum über „Airbnb“ gebucht haben, eine wundervolle Küche. So habe ich mich in die Küche gestellt und inspiriert von Frühling und Wärme Pasta mit Poulet und Spargeln an einer Limetten und Rahmsauce zubereitet. 

Zubereitung: Den Spargel waschen, rüsten, in kleine Stücke schneiden und im Salzwasser etwa 10 Minuten al dente kochen. Die Pasta ebenfalls im Salzwasser kochen. Das Pouletfleisch anbraten, die Zwiebel dazu geben und mitdünsten, mit etwas Wasser ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. In der gleichen Pfanne den Rahm mit der Maisstärke verrühren und zusammen mit dem Käse aufkochen. Zum Schluss den Saft einer halben Limette, das Fleisch mit den Zwiebeln und die Spargeln dazu geben, alles mit der Pasta vermischen und anrichten.

Zutaten für zwei grosse Portionen: 200 Gramm Pouletgeschnetzeltes, 1 kleiner Bund grüne Spargeln, 1 Limette, 1 Zwiebel, 2 dl Rahm, 80 Gramm geriebener Käse, 1 Teelöffel Maisstärke, 250 Gramm Pasta, Salz und Pfeffer. 
So, nun geniesse ich noch ein bisschen mein Faultierleben und kuriere mich aus. Ich muss definitiv noch mehr von der Stadt sehen. Denn die Zeit hier ist knapp bemessen und schon bald geht es weiter zu unserer letzten Station nach Las Vegas.

Ich schicke Euch viel Wärme und Sonne aus Kalifornien und wünsche Euch jeden Tag aufs Neue den Mut, Entscheidungen zu treffen!


Herzlichst, Eure Signora Pinella

Montag, 16. März 2015

Dank Sonja bei Anthropology...

Den heutigen Beitrag widme ich der lieben Sonja vom Blog www.tafelfreudebysonja.blogspot.com Denn sie hat mir mit ihren Schwärmereien für New York diese Stadt näher gebracht. Während ich ja von meinem Naturell her nicht so die Weltenbummlerin bin und für mich der grösste Luxus in Wander- und Wellnessferien im Engadin liegt, ist Sonja der Inbegriff der Weltoffenheit. Also nicht das ich nicht weltoffen wäre. Mir ist es nur lieber, wenn die Welt zu mir kommt;) Sonja hat mir für meine Reise nach NY ein Buch und einen Laden empfohlen, die so genial sind, dass ich sie mit Euch teilen will.
Ich finde es ja immer etwas heikel, anderen Menschen konkrete Empfehlungen für Restaurants oder Läden zu geben. Denn was mir gefällt, muss nicht per se allen anderen auch gefallen. Dazu kommt, dass sich Städte immer wieder verändern und schöne Lokale eben unter Umständen auch wieder verschwinden. Beispielsweise das Teatro dell' Ozio, von dem ich hier so geschwärmt habe, wurde am Ende unseres Florenz Jahres schon wieder geschlossen. Also an mir kann es nicht gelegen haben...

Trotzdem möchte ich Euch heute mit zu Anthropology nehmen. Dabei handelt es sich um eine Kette von Läden mit Kleidern, Möbeln, Schmuck und Wohnaccessoires. Hier http://www.anthropologie.com/ findet Ihr mehr Informationen dazu. In Europa gibt es bisher leider nur in Bath in England einen Shop.

Sonja hat mir so sehr von Anthropology geschwärmt, dass ich unbedingt dorthin gehen musste. Ich habe den Shop im Rockefeller-Center besucht und das hat sich wirklich gelohnt. Der Laden ist sehr liebevoll gestaltet, es gibt unendlich viele tolle Dekosachen, wunderschönes Geschirr, Schmuck und Kleider, die etwas im Hippie-Stil gehalten sind. Ich hätte am liebsten den ganzen Shop leer gekauft. Das ging ja aber leider wegen unseren beschränkten Platzverhältnissen im Koffer nicht. 

Wer nach weiteren, schönen Empfehlungen für Läden und Kaffees in New York sucht, ist mit dem „Style Guide New York – eat, shop, love it“ von Sibella Court gut beraten. Darin finden sich unzählige Empfehlungen für Trouvaillen in dieser grossen Stadt. Denn das ist beim Reisen ja oft das Problem, dass man nicht genügend Zeit hat, die Orte zu entdecken und nach Kleinoden zu suchen.
Dazu kommt, dass Sibella Court das Buch sehr liebevoll geschrieben hat. Beim Lesen merkt man, dass sie die Stadt wirklich mag. Ich habe den Fehler gemacht, dass ich zuerst die „Gebrauchsanweisung für New York“ von Verena Lueken gelesen habe. Danach findet man die Stadt nur noch schrecklich. Ich habe Euch ja hier einmal die „Gebrauchsanweisung für Italien“ empfohlen. Dieses Buch fand ich sehr gut und habe daher erwartet, dass es das Buch über New York auch ist. Dem war aber nicht so… Daher ist der Style Guide New York eine wesentlich lohnendere Investition.

Zusätzlich habe ich für jede Stadt, die wir in Amerika besuchen, einen simplen Merian Reiseführer eingepackt. Darin gibt es kompakte Zusammenfassungen und jeweils einen Stadtplan. Bisher hat mir das gereicht, da man ja viele wichtige Informationen auch über das Internet findet.

Gepackt habe ich übrigens ausschliesslich Kleider in den Farben Blau, Schwarz, Grau und Weiss. So kann ich alles miteinander kombinieren und musste für die drei Wochen nicht unendlich viel einpacken. In New York gibt es an jeder Ecke Wäschereien, dort habe ich vor der Weiterreise nochmal alles waschen lassen. Kosmetika habe ich nur in Reisegrössen eingepackt. Die Shampoos habe ich beim Coiffure gekauft. Das sind alles Konzentrate und reichen gut für drei Wochen. Das so als kleine Tipps, für den Fall, dass Ihr auch eine Reise planen solltet.

Beim Lesen von Reiseberichten staune ich immer wieder, wie unterschiedlich die Menschen verschiedene Orte wahrnehmen. Ich verstehe auch, dass das eine ganz individuelle Sache ist. Mir tut das Weggehen immer gut, weil ich danach auch die Schönheit meiner Heimat viel mehr schätze. Sollte ich aber wieder einmal eine grössere Reise planen, werde ich mich von Sonja beraten lassen;) Ich mag es sehr, wenn Menschen offen sind und einem ermutigen, die Welt zu entdecken.
Nun bin ich gespannt, was mich an unserer nächsten Destination San Francisco erwartet. Ich werde Euch sicher wieder davon berichten.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und dass Ihr auch immer wieder Menschen findet, die Euch ermutigen, die Welt und neue Dinge zu erkunden!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Donnerstag, 12. März 2015

Zur Abwechslung eine Torta della nonna...

Weil ich Euch nicht mit Posts aus NY übersättigen will, habe ich heute einmal wieder ein wundervolles Rezept aus Italien für Euch. Es werden aber sicher noch ein paar Posts aus und über Amerika kommen, da der Signore und ich noch eine Woche Ferien in San Francisco machen und zum Schluss kurz an einen Kongress nach Las Vegas reisen. Ich hoffe, dass mir dann dort jemand erklären kann, wie und wer auf die Idee gekommen ist, einen Kongress, an dem über Hüftprothesen und Schulteroperationen gefachsimpelt wird, in Las Vegas zu veranstalten. Ich lasse es Euch wissen, wenn ich des Rätsels Lösung kenne;) 
Zurück zum absolut fabelhaften Rezept für eine Torta della nonna. Die liebe Kathrin von www.kusine.ch hatte sich vorgenommen, mich am Tag vor meiner Weisheitszahnoperation – die liegt nun ja auch schon wieder etwas zurück und meine Hamsterbacken sind abgeklungen – etwas abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen. Also haben wir uns zum Backen und Fotografieren getroffen.

Ich wollte bereits während dem Florenz-Besuch von Kathrin (darüber habe ich hier geschrieben) eine Torta della nonna backen. Da wir aber in diesen zwei Tagen auch noch wahnsinnig viele andere Dinge tun wollten, hat es für das nicht noch gereicht. Die Grundlage zu meinem Rezept habe ich aus dem Buch "Around Florence" von Csaba dalla Zorza übernommen und etwas modifiziert. Sie ist eine Italienische Kochbuchautorin und Foodbloggerin (über ihr Venedig-Kochbuch habe ich hier bereits berichtet). Leider habe ich die Bücher von Csaba dalla Zorza bisher nicht auf Deutsch gefunden. Ich hoffe fest, dass sie übersetzt werden.

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem festen Teig zusammen kneten und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach den Boden ausrollen und in eine, mit Backtrennpapier belegte Kuchenform geben. Allenfalls den Rand etwas andrücken, damit er gut hält.

Für den Belag die 3 Eigelb, 150 Gramm Zucker, 45 Gramm Mehl, die Milch und den Rahm zusammen verrühren und so lange in einer Pfanne aufkochen, bis die Creme eindickt. Das Ganze auf dem Kuchenboden verteilen, mit den Pinienkernen bestreuen und eine halbe Stunde im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen backen. Danach den Kuchen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zutaten:
Für den Boden: 220 Gramm Weissmehl, 1 Ei, 125 Gramm weiche Butter, 70 Gramm feiner Zucker, 1 Esslöffel Vanillezucker

Für den Belag: 70 Gramm Pinienkerne, 2 Esslöffel Puderzucker, 3 Eigelb, 150 Gramm Zucker, 45 Gramm Mehl, 300 ml Milch und 150 ml Rahm
Einmal mehr wurde ich  von Nane vom Blog www.naneschoenesausstoff.blogspot.com für den „Liebster-Award“ nominiert. Das ist eine Art Kettenbrief, der schon längere Zeit durch die Blogger-Welt geistert. Ich habe gemerkt, dass viele Blogger nicht so auf diese Nominationen stehen oder schon mitgemacht haben. Daher werde ich auf weitere Nominationen verzichten. Da ich es aber auch unhöflich finde, nicht auf die Nomination zu reagieren, werde ich die Fragen von Nane gerne beantworten und bedanke mich für die Nomination.

Wie kam es zu Deinem (business) Namen?
Mein Mann hat den Namen Pinella erfunden und nennt mich so. Das Signora kam dazu, als wir für ein Jahr nach Florenz gezogen sind. Pinella ist in Italien tatsächlich ein Nachname und so wurde ich zu Signora Pinella.

Was wolltest Du als Kind mal werden?
Lehrerin

Welche Kamera verwendest Du?
Meistens eine Nikon D7100 – manchmal aber auch meine I Phone Kamera oder eine alte Sony-Pocket-Cam.

Welches Bildbearbeitungsprogramm kannst Du empfehlen?
Immer wieder Lightroom. Weil das eben sogar aus Handy-Bildern etwas Brauchbares macht.

Dein Lieblings-Projekt?
Ich nehme an, dass sich das auf das Gestalten, Basteln und Nähen bezieht? Wenn es so ist, dann war es im letzten Jahr mein Sommerkleid (hier könnt Ihr es sehen), das ich mir genäht habe.

Dein aktuelles Projekt?
In drei Wochen wird es wohl das Einrichten unserer neuen Wohnung sein.

Die Fragen „Haupt- Nebenberuflich oder Hobby?“ und Wenn Du verkaufst –wo hauptsächlich – Internet, Markt, Mietfach-Laden“ kann ich nicht wirklich beantworten, da sie nicht zu meinem Blog passen, da ich ja nichts verkaufe. Bloggen tue ich als Hobby.

Hast Du weitere Hobbies?
Sicher. Alle die Dinge, die auf meinem Blog zu sehen sind (das Kochen, Gestalten, Fotografieren usw…).

Hast Du einen Lieblingsladen in Deiner Stadt (Deko, Wohnaccessoires etc.)?
Einen tollen Laden aus meiner Herkunftsstadt Thun habe ich hier bereits einmal vorgestellt. Da ich aber gar nicht so wichtig weiss, was denn nun „meine“ Stadt ist, finde ich die Antwort schwierig. In Florenz habe ich oft hier und hier eingekauft.

Hast Du ein Lieblingsreiseziel?
Ja. Mir geht es im Moment wie Dorothy aus dem Märchen „Der Zauberer von Oz“, als sie die roten Schuhe anzieht, die Absätze aneinander schlägt und dreimal hintereinander „es ist nirgends besser als Zuhause“ sagt und dann wieder zu ihren Lieben in Kansas zurück kehren kann. Mein Lieblingsreiseziel ist im Moment „ein Zuhause“. Ich sehne mich unglaublich nach einem Ort, an dem der Signore und ich uns ein Zuhause einrichten und uns wohl und geborgen fühlen können. 
So, nun schicke ich Euch liebe Grüsse aus New York. Hier ist im Moment eher Cheescake und nicht Torta della nonna angesagt. Es würde mich aber sehr freuen, wenn Ihr Letztere nachbacken würdet. Sie schmeckt wirklich unglaublich – sogar mir und ich stehe sonst nicht so auf Süsses!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und hoffe dass Ihr Euch heute Zuhause und angekommen fühlen könnt - egal wo Ihr gerade seid!


Herzlichst, Eure Signora Pinella