Donnerstag, 31. Dezember 2015

Cavolo Nero trifft auf Schupfnudeln und Vorsätze...

Mein letzter Post in diesem Jahr soll sich nochmal dem Essen widmen. Denn das Essen hält bekanntlich Körper und Seele zusammen (das sagt zumindest Mama Pinella immer) und hat daher in meinem Leben einen hohen Stellenwert. Als ich dann aber so darüber nachgedacht habe, wurde mir bewusst, dass wir nicht nur mit der Nahrung für unsere Körper gut überlegt umgehen sollten, sondern auch mit dem, was wir unserem Geist zufügen. Aber dazu später noch mehr. Erstmals möchte ich Euch ein wirklich leckeres Rezept für Schupfnudeln mit Cavolo Nero und Trüffel Salami verraten.
Cavolo Nero ist ja schwer auf dem Vormarsch. Ich mag ihn sehr und habe daher bei unserem letzten Florenz Besuch einen Bund auf dem Markt gekauft. Auch eine leckere Trüffel Salami fand ihren Weg in unser Gepäck. Diese zwei Zutaten sind die Stars dieses Gerichtes.

Zubereitung: Die Kartoffeln schälen und kochen, dann mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Mehl, dem Ei und etwas Salz zu einem glatten Teig verkneten (noch etwas Wasser dazu geben, wenn der Teig zu trocken sein sollte). Dann den Teig in lange Stränge drehen, davon jeweils etwa 3cm lange Stücke abschneiden und beide Enden davon nochmals drehen, damit sie dünn werden. Derweilen in einem grossen Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen, die Schupfnudeln hinein geben und wenn alle oben schwimmen wird das Wasser abgegossen.

Während die Nudeln kochen, den Cavolo Nero waschen und in grobe Streifen schneiden. Diese werden dann in einer Pfanne mit einem Esslöffel Olivenöl angedünstet. Etwas Wasser dazu geben und das Ganze kurz weiterköcheln lassen. Danach mit dem Rahm, dem Käse, etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Schupfnudeln und kleine Stücke der Salami dazu geben, alles zusammen mischen und auf zwei Tellern anrichten.

Zutaten für zwei grosse Portionen: 300g Mehl, 1 Ei, etwas Salz, 2 mittelgrosse, mehligkochende Kartoffel, 1 Bund Cavolo Nero, Olivenöl, 100g Trüffel Salami, 200ml Rahm, 50g Reibkäse, Pfeffer

Dieses Gericht ist etwas deftiger, macht an kalten Wintertagen aber richtig satt und vor allem glücklich! „Soul Food is writing down your own favorite recipes“, steht auf einer Karte, die ich kürzlich geschenkt bekommen habe. Ich kann dem nur zustimmen. Selber zu kochen, Rezepte zu entwickeln und diese niederzuschreiben macht mich sehr glücklich. Und das ist nun auch mein Vorsatz fürs neue Jahr. Ich will noch mehr Dinge machen, die mir gut tun. Ich will noch bewusster darauf achten, welche Nahrung ich zu mir nehme. Und das nicht nur beim Essen, sondern auch bei den Dingen, die ich in meinen Kopf und in mein Herz lasse. Ich neige immer wieder dazu, zu wenig zu filtern, was von den Menschen um mich herum gesagt wird. Dabei merkt man oft schon nach wenigen Sekunden, welche „Vibes“ ein Mensch aussendet und ob die mir gut tun oder nicht. Wenn ich mich nach einem Gespräch eher entmutigt und demotiviert fühle, macht es eigentlich keinen Sinn, die Nähe zu dieser Person weiter zu suchen.

Leider können wir uns nicht immer aussuchen, mit wem wir es zu tun haben, aber auch da kann ich mich entscheiden, ob ich Negativität, Missgunst und wie die schlechten Dinge alle heissen, an mich heran lasse oder nicht. Ich schreibe das hier auf, um mich selber nochmals daran zu erinnern, aber auch um Euch zu ermutigen. Tragt Sorge zu Eurem Körper und Eurer Seele und denkt daran, dass wir nicht jeden Sche…. essen müssen;)
Ich freue mich fest auf ein schönes, neues Jahr mit Euch zusammen und auf viele Blogposts voller Soulfood!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Sonntag, 27. Dezember 2015

Silvester-Sweet-Table…

Heute habe ich endlich die Bilder zu einem Silvester-Sweet-Table für Euch, den ich vor einigen Wochen zusammen mit der lieben Signora Giulietta und meinem Bruder für die Zeitung „Schweizer Bauer“ gestaltet habe. Bereits vor einem Jahr haben die liebe Kathrin von www.kuisine.ch und ich ein Weihnachtsessen für diese Zeitung kreiert (hier und hier und hier haben wir Euch davon berichtet). In diesem Jahr sollte es nun eben etwas für Silvester sein. Das passte mir sehr gut, denn Silvester war im Hause Pinella bisher ein Trauerspiel…
Das der Signore und ich bisher Silvester nicht wirklich erfolgreich feierten hat zahlreiche Gründe. Entweder musste er oder ich arbeiten (so musste mich mein armer Mann einmal zu einer Recherche an eine Silvesterparty in ein Fünfsternehotel begleiten – ich wollte über Menschen berichten, die an Silvester arbeiten müssen;), dazu kamen zahlreiche Umzüge, die immer in diese Zeit fielen, Todesfällte oder üble Wintergrippen. Ihr seht: Silvester im Hause Pinella = schwierig! 

In diesem Jahr sieht es nun ganz danach aus, dass alles anders wird. Alle unsere Lieben sind wohlauf, wir haben bisher dank dem guten Wetter nicht einmal das kleinste Kratzen im Hals, wir ziehen nicht um und bleiben auch unserer Arbeitsstelle treu. Dazu kommt, dass der Signore mich mit Tickets für das Finalspiel des Spengler-Cups am 31. Dezember überrascht hat. Der Spengler-Cup ist ein grosses Eishockey-Turnier, das jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr in Davos stattfindet. Als Kind habe ich mir die Spiele jeweils mit meinem Bruder am Fernsehen angesehen und davon geträumt, einmal richtig in der Eishalle dabei zu sein. Schon das alleine würde ausreichen, um den Tag perfekt zu machen. Zusätzlich werden wir aber in diesem Jahr mit einem gemütlichen Abendessen bei lieben Freunden und ihrem süssen Baby (über sie habe ich hier bereits berichtet) verwöhnt. Ich freue mich nun einfach riesig auf diesen Tag und überlege die ganze Zeit, welches von den leckeren Silvesterdesserts, die wir für unseren Sweet Table gemacht haben, ich nochmal backen soll.

Da ich mich um die Dekoration und das Fotografieren gekümmert habe, hat die Auswahl der Rezepte Signora Giulietta übernommen. Sie hat ein leckeres Buffet rund um das Thema Champagner zusammengestellt. Dazu gehören leckere Champagner-Cakepops (hier geht’s zum Rezept), Champagner-Cupcakes (das Rezept findet Ihr hier), Kirsch-Pralinés (hier die Anleitung dazu), eine Champagner-Creme (hier gibt’s das Rezept) und mein Schokoladen-Kuchen (über den ich hier berichtet habe). Ich habe es normalerweise nicht so mit Süssem, aber in diese Desserts hätte ich mich allesamt hineinlegen können. Sie sind wirklich alle unglaublich lecker! Dazu hatten wir einen sehr schönen Tag, da auch noch meine Freundin spontan mit ihrem Baby vorbei kam, uns geholfen hat und auch noch als Handmodell eingesprungen ist. Ich mag es sehr, wenn Menschen zusammen herumwerkeln und kreativ sind, wenn es dazu noch Champagner gibt und ein süsses Baby am Boden herumkrabbelt, dann ist einfach alles perfekt!
Die Deko wurde uns übrigens von www.pinkfisch.ch zur Verfügung gestellt. Es gibt keinen besseren Shop für wundervolle Party-Deko als Pinkfisch. Ich bin ein grosser Fan davon und solltet Ihr noch auf der Suche nach Deko sein, solltet Ihr unbedingt dort vorbei schauen!

Und solltet Ihr noch auf der Suche nach gutem Schaumwein sein, dann schaut einmal bei www.mauler.ch vorbei. Das Traditionsunternehmen produziert seit über 185 Jahren Schaumwein. Mich freut es sehr, dass auch in der Schweiz richtig guter Schaumwein produziert wird.

Ich hoffe, dass ich Euch etwas inspirieren konnte und dass vielleicht das eine oder andere Rezept den Weg zu Eurer Silvester-Party findet!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Freitag, 25. Dezember 2015

Natale a Firenze und mein Weihnachtsoutfit...

Schon ist Weihnachten fast wieder um. Je älter ich werde, umso mehr tue ich mich schwer den Zauber der Festtage zu bewahren. „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist für mich leider zu oft Kommerz und Kitsch. Eigentlich dürfte ich das hier nicht schreiben, da ich - nebst den Bildern von Florenz zur Weihnachtszeit – Fotos von meinem Weihnachtsoutfit für Euch habe. Das kann ich aber wiederum erklären. Denn das Kernstück davon ist ein Pullover mit einem Hirschdruck, den mir meine Schwester Madame Gaianna www.madamegaianna.blogspot.com geschenkt hat und sie hat das voller Liebe getan und das passt wiederum zu Weihnachten...
Meine Schwester hat den Druck für den Pullover selber mit dem Silhoutte Cameo (besser bekannt unter dem Namen Plotter, aber diesen Ausdruck mag ich gar nicht) gemacht. Grob gesagt bereitet die Maschine die Druckvorlage einfach vor und man muss sie dann nur noch aufbügeln (das hab ich sogar hinbekommen, also kann es nicht so schwer sein – ich mag Bügeln übrigens gar nicht). So hatte ich zu Heiligabend mit Hirsch, warmes Strickjacke und Sternenohrstecker von Fossil ein gemütlich-festliches Outfit. Gerade weil es mich mit zunehmendem Alter mehr Energie kostet in Weihnachtsstimmung zu kommen, tut es mir jeweils gut, wenn ich mich bewusst schön anziehe und schminke für den Tag. Schliesslich feiern wir an Weihnachten einen Geburtstag und für Feste ziehe ich mich sonst ja auch ordentlich an. 

Vielleicht ist es aber auch das, was ich an Weihnachten immer mehr vermisse. Ob allem Glitzer und Klimbim geht der Gedanken an die wahre Bedeutung von Weihnachten verloren. Vergessen wir also nicht, dass Weihnachten das Fest der Liebe und des Heils und der Vergebung für uns Menschen ist. „Euch ist heute der Heiland geboren“, sagte der Engel den Hirten. Ab all dem Mist und Negativen in der Welt gefällt mir dieser Gedanke sehr! Und ich bin dankbar für alle die lieben Menschen, die mich immer wieder mit Ihrer Liebe, Freundschaft und Treue beschenken. Auch für Eure lieben und ermutigenden Kommentare möchte ich mich bedanken. Sie ermutigen und freuen mich immer sehr!
So, nun wünsche ich Euch einen wundervollen Weihnachtsstag! Vergesst von mir aus alle Pakete und das Essen und die Deko, aber denkt daran Euren Lieben zu sagen, dass Ihr sie gerne habt!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Erinnert Ihr Euch noch an meinen Abschiedspost von Florenz. Da habe ich Euch auch Bilder von Florenz zur Weihnachtszeit und ein Rezept für ein leckeres Apfelrisotto gezeigt (hier gehts zum Post). Und weil mir Italien immer wieder fehlt, mussten es nun halt auch noch ein paar Firenze-Bilder sein;)

Montag, 21. Dezember 2015

Geschenkefieber & Gewinnerinnen…

Für mich ist es schier unglaublich, dass in drei Tagen schon Weihnachten sein soll. Und noch unglaublicher ist es, dass meine Geschenke alle komplett verpackt und bereit sind. Abgesehen von ein paar Weihnachtskarten, die ich noch verschicken muss und natürlich den Paketen für die zwei Gewinnerinnen von meiner Herbario-Toscano-Verlosung (wer es ist, verrate ich Euch am Ende des Posts), bin ich ready for Christmas und sogar ein kleiner Weihnachtsbaum hat im Hause Pinella Einzug gehalten. Für alle von Euch, die noch eine kleine Inspiration brauchen, habe ich heute ein paar Geschenk-Tipps bereit.
Männer finde ich besonders schwierig zu beschenken. Die liebe Signora Rossi (wer das ist, habe ich Euch hier erzählt) hat das in diesem Jahr besonders clever gemacht und dem Signore eine Tasse geschickt, über die er sich sehr gefreut hat (wohl auch, weil sie seinem Ego schmeichelt;). Für mich sind Tassen für Männer immer ein sicherer Wert. Wenn sie grosse Kaffeetrinker sind, kann man allenfalls noch einen speziellen Kaffee dazu schenken. Man sollte sich halt vorher informieren, ob der Herr eine Kaffeemaschine hat und welche Kapseln oder Pads dazu kompatibel sind.

Für die Damen mag ich sehr gerne hochwertige Kosmetika. Für mich gibt es keinen besseren Moment diese zu verschenken als an Weihnachten. Denn häufig kauft man sich selber ja nicht so teure Sachen. Da investiere ich dann lieber in etwas teureres Kleines und verpacke das liebevoll, als in viele grosse, günstige Sachen.

Von wegen Verpacken: Ich habe natürlich auch in diesem Jahr Geschenk-Papier aus dem schönen Florenz verwendet (hier und hier habe ich bereits darüber berichtet).

Und dann sind ja noch die lieben Kleinen. Auch das kann herausfordernd sein. Da in unserem Bekanntenkreis irgendwie alle gerade schwanger sind oder im letzten Jahr ein Kind bekommen haben, bin ich immer auf der Suche nach passenden Geschenken. Es kommt auch schon mal vor, dass ich auf Vorrat etwas einkaufe, nur damit ich gerüstet bin, wenn wieder ein Baby geboren wird (so kaufe ich im „La Rinascente“ in Florenz immer wieder den kleinen Hasen, der eigentlich ein Bär ist – man kann ihm die Kapuze runter ziehen, weil ich den so süss finde). Weil werdende Eltern aber oft mit Stofftieren überhäuft werden, macht es Sinn, wenn man sie vorher fragt, was sie gerne hätten oder sie auf Websites wie www.babywalz.ch selber auswählen lässt. Auch wenn dann halt die Überraschung flöten geht, finde ich, dass das in dieser besondere Lebenslage Sinn macht. Der Geschenkefinder erleichtert die Auswahl und hilft einem das Passende zu finden!
Und nun noch zu den Gewinnerinnen von der Verlosung hier. Das Lavendel-Set hat Nicole Mari vom Blog www.streifenliebe.de gewonnen und das Rosen-Set geht zu Birthe von www.holunderliebe.blogspot.de Herzliche Gratulation Euch beiden! Bitte sendet mir Eure Adresse an signorapinella@gmail.com

So, nun hoffe ich, dass ich Euch so kurz vor Weihnachten ein paar Inspirationen liefern konnte und wünsche Euch schon mal wundervolle Festtage (bin noch nicht sicher, ob es noch für einen Post vor Weihnachten reicht)!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

*dieser Post entstand in Kooperation mit www.babywalz.ch Vielen Dank dafür!

Montag, 14. Dezember 2015

Schönsein in Lucca und eine Verlosung...

Wie ich Euch bereits im letzten Post versprochen habe, gibt es nun einige Geschichten und Mitbringsel aus Bella Italia für Euch. Der Signore und ich sind nämlich vom Gardasee über Verona (darüber hab ich hier geschrieben) zurück in die Toskana und unser schönes Florenz gereist. Ja, ich hätte das nie für möglich gehalten, aber es war wirklich wie eine Heimkehr. Die Bilder von Florenz kommen dann auch noch. Zuerst möchte ich Euch aber mit nach Lucca nehmen. Obwohl wir immer wieder dorthin gefahren sind, habe ich Euch die Bilder von dieser hübschen Stadt bisher vorenthalten.
Mit dem Auto ist Lucca von Florenz aus bequem in etwa 40 Minuten zu erreichen. Direkt beim Bahnhof gibt es Parkplätze. Von dort aus geht man sowieso am besten zu Fuss weiter. Auch die Zugverbindungen nach Lucca sind von Florenz aus sehr gut.

Die Altstadt von Lucca ist von einer imposanten Befestigungsanlage umgeben, auf der man gemütlich unter Bäumen hindurch flanieren kann. Besonders an den Wochenenden ist sie gut besucht. Wer von Richtung Bahnhof über die Befestigungsanlage in die Stadt kommt, gelangt zuerst zur Kathedrale San Martino. Von dort aus geht es weiter zur Piazza Napoleone – mit ihrem wundervollen Karussell – und dann in den Stadtkern hinein zur Kirche San Michele in Foro. Vor der Kirche gibt es einen grossen Platz, auf dem ich tatsächlich einmal einem Schweizer Alphornspieler begegnet bin. Es gibt wohl kein Urschweizerisches Instrument als das Alphorn. Und wenn man das dann auf einem Platz in Italien hört, staunt man nicht schlecht. Es stellte sich heraus, dass der Musiker der Schweizer Kabarettist Flurin Caviezel war, der mit seinem Fahrrad eine Giro d’Italia machte und sich mit Musizieren finanzierte (hier erfahrt Ihr mehr über das Projekt).

Auch die Piazza dell’anfiteatro solltet Ihr Euch ansehen. Wo früher gut erkennbar ein Amphitheater stand, umgeben heute Wohnhäuser den Platz.
Ich mag Lucca aber nicht nur wegen seiner historischen Bauten, sondern auch wegen den hübschen Läden. Ich könnte dort stundenlang verweilen und einkaufen. Besonders angetan haben es mir ja die Produkte von Erbario Toscano. Ich habe hier bereits einmal über die Produkte berichtet. Fans von Kosmetika mit guten und hochwertigen Inhaltsstoffen kommen in Italien voll auf ihre Rechnung. Da Erbario Toscano eigentlich in Lucca beheimatet ist, wollte ich Euch unbedingt auch noch den Laden dort zeigen. Mir gefällt es sehr, wie die Shops eingerichtet sind. Auch die Beratung ist ausgezeichnet und Preis-Leistung stimmt bei der Qualität der Produkte definitiv. Unter www.erbariotoscano.it gibt es weitere Informationen dazu.

Und weil ich so begeistert war, habe ich für Euch Seife und Handcreme von Erbario Toscano mitgebracht. Als ich das letzte Mal etwas verlost habe, war ich überwältigt davon, wie viele von Euch sich gemeldet haben (auch die zahlreichen „stillen“ Leser). Deshalb seid Ihr auch jetzt wieder aufgefordert fleissig zu kommentieren. Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach hier auf dem Blog (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar und sagt, ob Ihr lieber das Set bestehend aus Lavendel-Handcreme und Lavendel-Seife oder das Set aus Rosen-Handcreme und Rosen-Seife hättet. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und deshalb habe ich zwei verschiedene Düfte mitgebracht. 

Wenn Ihr den Link von meiner Facebook-Seite auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder auf Instagram kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an bis am Samstag 19.12. um Mitternacht. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch die Sachen noch vor Weihnachten zukommen lassen könnte. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an signorapinella@gmail.com schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt). Ich sende Euch dann die Seifen und die Handcreme zu.
Nun träume ich noch etwas weiter vom warmen Süden und dem schönen Lucca und hoffe, dass ich Euch auch ein kurze Auszeit in einer schönen Stadt bescheren konnte!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Unterwegs in Verona...

Kurz vor Weihnachten zog es den Signore und mich nochmals nach Italien. Wir haben das Land sehr vermisst. Weil wir doch sehr müde waren, begann die Reise mit ein paar Tagen Wellness am Gardasee. Danach ging es weiter nach Verona. Und ja, ich habe das Haus der Julia fotografiert und auch noch einige andere schöne Dinge gefunden. Heute möchte ich Euch aber die Stadt zuerst als Gesamtes kurz vorstellen.
Verona ist nicht besonders gross. Es reichen schon ein oder zwei Nächte, um einen guten Eindruck von der Stadt zu erhalten. Wir haben die Stadt daher auch ausschliesslich zu Fuss erkundet (so kompensieren wir jeweils das gute Essen;). Wenn Ihr die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern wollt, startet Ihr am besten bei der grossen, berühmten Arena, in der jeweils im Juni, Juli und August Konzerte und besonders Opernaufführungen stattfinden. 

Ich fühle mich in römischen Arenen nie so wirklich wohl, weil ich immer daran denken muss, wie viele Menschen und Tiere dort ihr Leben gelassen haben. Deshalb zog es mich dann schnell weiter zur Via Mazzini. Diese Einkaufsstrasse führt direkt von der Arena bis zur Piazza delle Herbe und zum Haus der Julia (aber darüber berichte ich Euch ein anderes Mal mehr).
Von der Piazza delle Herbe, wo es im Moment einen hübschen Weihnachtsmarkt gibt, zog es uns weiter in Richtung Dom und von dort aus über die Ponte Pietra hinauf zum Castel San Pietro, wo man einen wundervollen Blick über die Stadt hat. Wer dann noch etwas Zeit übrig hat, sollte unbedingt zurück in die Altstadt laufen und dort auf Trouvaillen-Suche in den verwinkelten Gassen gehen. Es gibt so viele schöne und einmalige Geschäfte zu entdecken. Eines davon will ich Euch dann später noch genauer vorstellen. 

Besonders angetan hat es mir aber auch die Salumeria Albertini, Corso Sant’Anastasia 41.Wenn Ihr gerne gut esst, müsst Ihr dieses Geschäft unbedingt besuchen!!!

Mir gefällt Verona sehr gut, da es den Charme des Südens hat und trotzdem sehr edel ist. Die Stadt lässt die Herzen von Shoppingfans mit Sicherheit höher schlagen. Ich glaube auch, dass wir mit Dezember eine sehr gute Reisezeit gewählt haben. Wegen der vielen Konzerte ist Verona in den Sommermonaten angeblich überfüllt…
Unsere Reise endete natürlich nicht in Verona. Ich werde Euch berichten, wohin es weiterging.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag und schicke Euch liebe Grüsse aus dem Süden!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Sonntag, 6. Dezember 2015

Zu Besuch bei Madame Gaianna...

Heute lade ich Euch ein, mich auf einen Ausflug zu meiner Schwester oder zumindest auf ihren Blog www.madamegaianna.blogspot.ch zu begleiten. Denn Dank der Madame sind der Signore und ich doch noch zu einer Weihnachtsdeko gekommen. Auf ihrem Blog erzähle ich Euch mehr darüber und zeige auch die Bilder davon. Kommt mit, wenn Ihr mehr sehen wollt. Hier geht's lang...
Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag! Und ich freue mich, Euch bald schon neue Bilder zu zeigen und Geschichten aus meiner zweiten Heimat zu erzählen. Was denkt Ihr, wo ich mich gerade herumtreibe;)?

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Meine Reise zur Schweizer Garde 2.Teil...

Weil der erste Teil meines Berichtes über die Schweizer Garde so gut angekommen ist, will ich heute den zweiten Artikel mit Euch teilen. Wie ich bereits hier geschrieben habe, war es für mich eine sehr schöne und interessante Erfahrung die Garde zu besuchen. Wann hat man sonst im Leben die Möglichkeit eine solche Reise zu machen?

Der Forstwart und der Papst

Der Schweizergardist Leo Leimgruber berichtet aus seinem Alltag und über Treffen mit dem Papst und Prominenten.

«Ich würde ohne zu zögern für den Papst in eine Kugel springen», erklärt Leo Leimgruber, als er in einem gemütlichen Restaurant nahe dem Petersplatz beim Abendessen sitzt. Die italienische Küche hat es ihm angetan. «Die gemischte Antipastiplatte hier ist einfach eine Wucht.» Auch die Antwort auf die Frage, warum er für den Papst sein Leben geben würde, kommt sofort, und man merkt, dass er sich schon oft Gedanken darüber gemacht hat. «Ich bin hier wegen meines Glaubens und weil ich überzeugt bin, dass die Arbeit des Papstes und der Kirche wichtig ist.»

Promis ganz normal
Papst Franziskus sei ein unglaublich liebenswürdiger Mensch. «Er ist zu uns Gardisten sehr offenherzig und freundlich. Immer wenn er Zeit hat, spricht er mit uns, bedankt sich für unsere Arbeit und will wissen, wie es uns geht.» Auch wenn es nun schon mehrmals zu so persönlichen Begegnungen zwischen ihm und dem Papst gekommen sei, habe er jedes Mal wieder weiche Knie. «Ich denke dann oft, dass ich doch nur ein einfacher Forstwart aus dem Fricktal bin und mir die Ehre zuteil wird, einen solchen Menschen persönlich kennenzulernen.» Mit der Nähe zum Papst geht auch die Nähe zu zahlreichen Prominenten einher. «In der kurzen Zeit hier in Rom durfte ich schon viele Staatsoberhäupter, Könige, Adlige und berühmte Leute aus der Unterhaltungsbranche kennenlernen.» Manchmal sei es erstaunlich, wie normal diese in Gegenwart des Papstes wirken würden. «Letzthin lief ich an Angelina Jolie vorbei und habe erst viel später realisiert, wer das überhaupt war», stellt der Gardist lachend fest und unterhält sich dann auch italienisch mit dem Wirt. «Italienischunterricht ist ein fester Bestandteil des Dienstes in der Garde.» Gardisten sind in Rom offenbar gern gesehene Gäste. Nach dem Essen stellt der Wirt eine grosse, gekühlte Flasche Limoncello auf den Tisch. Auf der Etikette des Zitronenlikörs ist ein Schweizergardist im Profil abgebildet. Wenn die Zeit in Rom vorbei sei, hätte er gerne so eine Flasche, und er würde gerne zu Fuss nach Hause marschieren, damit er genügend Zeit hätte, seine Eindrücke zu verarbeiten, sinniert Leimgruber.

Alleine im Petersdom
Nach dem Essen geht es für Leimgruber über den Petersplatz zurück in die Kaserne der Gardisten. «Wenn der Dom oder die Sixtinische Kapelle so voller Menschen sind, dann ist das für mich nichts mehr Besonderes. Wenn ich aber im Dienst bin, weil beispielsweise eine spezielle Gruppe zu einer Privatführung kommt und ich auf einmal ganz alleine dort stehe und die Grösse des Doms oder die letzten Gemälde Michelangelos bewundere, dann sind das schon ganz spezielle Momente. Wie viele Menschen haben sonst schon die Gelegenheit, so etwas zu erleben.» Dass der 22-Jährige ein stolzer Gardist ist, merkt man auch, wenn man ihm in die Waffenkammer der Garde folgt. Dort werden Waffen aus verschiedenen Epochen und die Harnische der Schweizergarde aufbewahrt. Einmal hat er «seinen» Harnisch bereits getragen. Bei der Vereidigung am 6. Mai. Die Gardisten tragen sie auch an Weihnachten und Ostern. «Die Harnische werden in Österreich von Hand hergestellt. Einer kostet etwa 5000 Franken. Sie werden der Garde von Gönnern gespendet.»

Für den Besuch eines Prinzen am nächsten Tag muss aber die dreifarbige Uniform mit Federhelm und Hellebarde ohne Harnisch reichen. Stramm stehen die jungen Männer beim Appell im Hof und halten der Musterung ihres Vorgesetzten stand. Alle haben sie zuvor bereits den Dienst beim Schweizer Militär absolviert. Bevor Gardist Leimgruber aus dem Kasernenhof der Schweizergarde, an dessen Wänden die Wappen aller Schweizer Kantone hängen, zum Dienst schreitet, verrät er noch, dass er die Schweiz und besonders seine Familie manchmal trotz all der guten Erfahrungen etwas vermisst. «Als ich nach acht Monaten zum ersten Mal nach  Hause durfte, habe ich mich riesig über eine Schüssel Älplermagronen gefreut. Wenn die Zeit hier vorbei ist, werde ich Italien und die Garde mit Sicherheit vermissen und bestimmt noch meinen Enkeln davon berichten.»
So, das wars mit den Berichten über die Garde. Da der Signore und ich schon in wenigen Tagen wieder in Rom sein werden, gibt es wohl schon bald neue Geschichten aus der ewigen Stadt. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich auf die Reise nach Italien freue…

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Sonntag, 29. November 2015

Bambi, Klopfer und Mister Clooney…

Heute gibt’s auf meinem Blog leichte Kost. Einfach weil heute der erste Advent ist, ich zu müde zum Denken bin (oh ja, meine letzten Wochen waren anstrengend, deshalb habe ich auch noch nicht alle Euren lieben Kommentaren beantwortet - das tut mir sehr leid) und ich Euch den Bambi-Klopfer-Adventskalender zeigen will, den der Signore und ich unserer kleinen Nichten bzw. dem Signore seinem Patenkind gebastelt haben. Und dann will ich Euch endlich noch die Geschichte von Paris Hilton erzählen (ich habe hier bereits davon gesprochen).
Sollte also jemand von Euch noch keine Idee für einen Adventskalender oder keine Zeit zum Basteln gehabt haben, dann macht es Euch einfach, nehmt eine schöne Kiste, klebt Schleich-Tiere und ein paar Tannen darauf, füllt die Kiste mit 24 Paketen und schon habt Ihr einen schönen Adventskalender, der kleinen Kindern gefällt. Zumindest unsere Nichte/Patenkind ist voll darauf abgefahren (eben wohl wegen dem süssen Reh und dem Hasen von der Firma Schleich). Sie hat bei der Übergabe sogar vor Freude darüber vergessen, dem Hund, den sie vorher innig geknuddelt hatte, am Schwanz zu ziehen. 

Da in den nächsten Jahren wegen gestiegener Anzahl Patenkinder noch mehr Adventskalender dazu kommen, werden wir wohl vermehrt auf etwas vereinfachte Produktionsmethoden zurückgreifen müssen. Ich bin aber sehr glücklich darüber, dass bei unseren Patenkindern die Mädchen im Moment in der Überzahl sind (es steht 3 zu 1) und ich mich kitschmässig so richtig ausleben kann (hier könnt Ihr sehen, wie die Adventskalender im letzten Jahr aussahen).

Das Thema Kinder liefert mir nun auch die perfekte Überleitung zu Paris Hilton. Besagte Dame wohnt seit einiger Zeit grösstenteils in der Schweiz und zwar genau genommen im Dunstkreis des Zürich-Sees. Da auch wir in diesem Dunstkreis wohnen, ist sie mir tatsächlich kürzlich bei einem Ausflug mit einer lieben Freundin begegnet. Diese Freundin hatte ihre kleine süsse Tochter dabei. Wir fuhren nach Rapperswil zum Spazieren und mir fiel ein, dass ich fürs Abendessen für den Signore und mich noch etwas Fleisch brauche. Wir sind also in eine Metzgerei gestolpert und wurden da von einer eleganten, ganz in schwarz gekleideten Dame mit Sonnenbrille begrüsst, die verzückt „Oh, it’s a Baby“ kreischte. Ich war so erstaunt über die hochkarätigen, analytischen Fähigkeiten dieser Frau, dass ich nur dachte, dass ich sie irgendwie kenne. Ich kapierte im ersten Moment aber nicht, wer es wirklich war. Als sie dann mit Freund und Bodyguard zu ihrer schicken Karre nach Draussen ging, schrien alle Mitarbeiter los und sagten zueinander, dass das Paris Hilton gewesen sei. 
Mein Fazit nach dieser Begegnung war, dass man sich also ein Kind anschaffen muss, wenn man von Paris Hilton begrüsst werden will. Schon lustig, wie das Leben manchmal spielt und wen man beim Metzger alles treffen kann… Das nächste Mal hätte ich aber ehrlich gesagt lieber Mister Clooney oder so;)

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen ersten Advent! Ich mach mich jetzt ans Güetzibacken…

Herzlichst, Eure Signora Pinella